LoadMaster für Cisco UCS-Blades der B & C

KEMP Technologies ist ein Marktführer im Bereich von Anwendungsbereitstellungs-Controllern (Application Delivery Controllers, ADCs) wegen einer hochwertigen Anwendungsbereitstellungslösungs-Suite die dafür ausgelegt ist, die komplexen technischen Anforderungen seiner Kunden zu erfüllen. Cisco ist ein Visionär in den Bereichen der Netzwerke und des Blade-Computing und hat von Anfang an das Konzept verfolgt, Lösungen von beispiellosem Wert zu entwickeln, die punktuelle und spezifische Kundenbedürfnisse erfüllen sollen.

Die Anwendungsbereitstellung wird häufig als eine Kombination spezialisierter Technologien zur Bereitstellung hoher Verfügbarkeit, Sicherheit, Transparenz und Beschleunigung beschrieben. Dieses Konzept umfasst die Optimierung des Anwendungsdatenverkehrs sowie die Fähigkeit, die besten Entscheidungen darüber zu treffen, wie der Datenverkehr gemanagt werden soll. Ein intelligenter Anwendungsbereitstellungs-Controller spielt hierbei eine zentrale Rolle. Kombiniert mit einem Framework, das für eine Kommunikation mit hoher Geschwindigkeit und niedriger Latenz ausgelegt ist, ist dies die optimale Umgebung für die Anwendungsbereitstellung. Im Folgenden wird die innovative Lösung LoadMaster for Cisco UCS erörtert,  die KEMP Technologies und Cisco gemeinsam für ihre geschätzten Großunternehmenskunden anbieten.

Einführung

Mit dem neuen Cloud Computing wurden eine Reihe neuer Technologien entwickelt, die die Landschaft der wichtigsten IT-Infrastruktur auf Enterprise-Ebene grundlegend verändert haben. Eine der wichtigeren dieser neuen Technologien ist Blade-Computing, und hier die innovativen Beiträge von Cisco durch seine Unified Computing System (UCS)-Plattform.

Die Rolle von Blade-Computing im modernen Großunternehmen

Blade-Computing ist eine Methodik, die eine integrierte Architektur nutzt, in der Stromversorgung, Kühlung, Kabel, Vernetzung, Speicher und Konsolen inbegriffen sind. Dieser Ansatz verteilt die Kosten dieser Komponenten auf mehrere Server in einem Gehäuse. Dies hat die folgenden Vorteile:

  • Senkung der Gesamtkosten pro Server
  • Reduktion der Anzahl der Teile, die pro Server erforderlich sind
  • Höhere Serverdichte

Cisco hat diese Technologie mit seiner innovativen UCS-Plattform und der begleitenden einheitlichen Fabric stark vorangetrieben. Dadurch ist die Konsolidierung von IP-, Speicher- und Managementnetzwerken mit einer Philosophie der „Einmalverdrahtung“ möglich. Die Ressourcenzuweisung für z. B. Bandbreite und E/A-Konfigurationen werden dann dynamisch über die integrierte Administrationsschnittstelle des Systems verwaltet. Dadurch können alle Server dieselben Workloads hosten, indem einfach die Konfigurationen über die eingebettete Software angepasst werden. Der Ansatz, eine einzige Netzwerktechnologie für IP, Speicher und Management zu nutzen, mindert nicht nur den Investitionsauswand und die TCO für Neuerwerbungen, sondern verbessert auch sehr stark die Performance, kleine externen Netzwerkarchitekturen mehr erforderlich sind und die Anzahl der zur Unterstützung der Infrastruktur erforderlichen Schnittstellen, Kabel und Switches sinkt.

Die Rolle und Herausforderung des Anwendungsbereitstellungs-Controllers

Eine der treibenden Kräfte hinter der Wahl dieser Art fortschrittlicher Plattform für moderne Großunternehmen ist die Notwendigkeit, skalierbare geschäftskritische Anwendungen mit hoher Performance und Verfügbarkeit zu niedrigeren Gesamtbetriebskosten bereitzustellen. Hierfür ist eine der wichtigsten Voraussetzungen die Fähigkeit, den Benutzerdatenverkehr in der gesamten Infrastruktur managen und optimieren zu können. Dies ist schon immer die Aufgabe der für diesen Zweck entwickelten Anwendungsbereitstellungs-Controller (ADC)-Appliance gewesen. Diese Appliance besteht in der Regel aus Hardware mit einer festen Konfiguration, die X86-basierte und firmeneigene ASIC-basierte Komponenten mit benutzerdefinierter Software kombiniert und so das Funktions-Framework eines Anwendungsbereitstellungs-Controllers erschafft. Dieser Ansatz erfüllt die oben genannten Anforderungen und bietet stabile Performance, ist aber relativ wenig skalierbar und mobil, da er synonym mit der konsolidierten Infrastruktur ist, für die er Front-end-Dienste bietet. Das kann Herausforderungen für die  Anwendungen schaffen, die sich in der Infrastruktur befinden, sowie für Serveradministratoren. Außerdem können die Vorteile des Blade-Computing einer Plattform wie UCS praktisch aufgehoben werden.

Virtualisierung des Anwendungsbereitstellungs-Controllers

Um dieses komplexe Problem zu lösen, hat KEMP Technologies die Nutzung einer Hypervisor-Abstraktion im ADC-Kontext pioniermäßig eingesetzt, um „virtualisierte“ ADCs zu erleichtern und die oben erwähnte „Elastizität“ in dieser Ökosphäre zu ermöglichen. Diese Abstraktion teilt die Ressourcen bis zum kleinsten gemeinsamen Nenner und ermöglicht eine Trennung des Betriebssystems von der physischen Hardware. Während dies viele Vorteile mit sich bringt, ist der Nachteil die Abstraktion selbst, die de fakto eine Art Virtualisierung ist und den ADC quasi daran hindert, die zugrunde liegende Hardware und Netzwerkperformance-Optimierungen in der zugrunde liegenden Infrastruktur, die einer Verbesserung der allgemeinen Performance und Skalierbarkeit dienen, vollständig zu nutzen. Außerdem kann die immanente „flexible“ Beschaffenheit von Hypervisor-Plattformen (z. B. VMware, Hyper-V, KVM, Oracle VM usw.) die Verfügbarkeit der physischen Serverressourcen für den ADC tatsächlich begrenzen, was zu Engpässen und einer allgemeinen Performanceverschlechterung führt.

«LoadMaster für Cisco UCS

Um dieses Problem zu lösen hat KEMP eine spezialisierte Version seines bekannten ADC-Betriebssystems (LoadMaster für Cisco UCS) entwickelt, das für den nativen Betrieb auf jedem Cisco UCS-Server optimiert ist! Durch diese Optimierung kann KEMP die Hardware- und Netzwerk„transport“fähigkeiten mit hoher Performance nutzen, die bereits Bestandteil der einmaligen UCS-Fabric sind, um eine schwindelerregende ADC-Performance zu bieten, die in der Branche beispiellos ist. Da die zugrunde liegende Hardwareplattform wirklich für die ADC-Aufgaben dediziert ist, muss keine Abstraktion erfolgen, und eine stabile Performance kann für verschiedene Kennzahlen (z. B. Durchsatz, SSL-TPS, gleichzeitige Verbindungen usw.) „garantiert“ werden. Als der einzige Cisco Developer Network (CDN) Partner im Bereich ADC, der von Cisco für das IVT (Interoperability Verification Testing) zugelassen wurde, hat KEMP äußerst akribisch an der Entwicklung dieser Lösung gearbeitet, um sicherzustellen, dass sie Großunternehmenskunden die bestmögliche Erfahrung bietet. Wie in Abbildung 1.1 zu sehen, einer Darstellung einer integrierten Cisco UCS-Infrastruktur, läuft die Kommunikation in der UCS-Fabric mit extrem niedriger Latenz und bietet eine besonders hohe Performance. Andererseits unterliegt die der Cisco UCS-Umgebung externe Infrastruktur einer Anzahl von Variablen, die zu Engpässen und Latenz beitragen und diese erzeugen. Wenn der Anwendungsbereitstellungs-Controller in der Netzwerkebene in einer Umgebung bereitgestellt wird, die die Cisco UCS-Plattform nutzt, leidet auch er von den oben erwähnten negativen Variablen, die zu dem Engpass für die allgemeine Performance beitragen, für die die Netzwerkebene im Ganzen verantwortlich ist.  Durch Nutzung des KEMP LoadMaster für Cisco UCS, der die ADC-Funktion direkt in die UCS-Fabric mit hoher Performance integriert, sind viele Vorteile möglich.

Abbildung 1.1

Vorteile der Lösung

Wie in Abbildung 1.1 dargestellt, bietet der LoadMaster für Cisco UCS eine Reihe wichtiger Vorteile, die im Folgenden detaillierter erläutert werden:

  • Nähe zu den Servern/Anwendungen

Die Integration des KEMP ADC in die Cisco UCS-Fabric mit besonders hoher Performance und besonders niedriger Latenz ermöglicht eine Hochgeschwindigkeitskommunikation mit Servern und Anwendungen, für die er Front-end-Dienste ausführt, ohne die Latenz und Einschränkungen einer herkömmlichen Layer-2-Infrastruktur. Dadurch werden Performance und Reaktionsfähigkeit der Anwendungen verbessert.

  • Bessere Netzwerkbandbreitennutzung

Durch Eliminierung des mittleren Bindeglieds gibt es keinen Datenverkehr mehr zwischen Anwendung und ADC, der die Layer-2-Infrastruktur mit höherer Latenz durchquert. Dadurch kann die verfügbare Bandbreite anderen Datenverkehrstypen zugewiesen werden, die dieses Vehikel benötigen.

  • Wachstum und Skalierbarkeit

Aufgrund der Integration in die Cisco UCS-Fabric kann der ADC mit dynamischen Workload-Anforderungen einfach nach Bedarf auf Blades mit höherer oder niedrigerer Performance „verschoben“ werden.

  • Senkung der Gesamterwerbskosten und Gesamtbetriebskosten mit externen Hardware-ADCs

Die Integration des ADC in das UCS-Ökosystem ermöglicht die Wiederverwendung vorhandener Infrastruktur und Fabric für die Anwendungsbereitstellungsverarbeitung mit hoher Performance. Dadurch müssen nicht erst Infrastruktur und Komponenten zur Unterstützung einer externen Lösung erworben und gewartet werden.

Dieselben intelligenten Features und Funktionen, auf die in mehr als 15.000 KEMP ADC-Bereitstellungen weltweit bereits Verlass ist, finden sich auch in KEMP LoadMaster für Cisco UCS:

  • L4/L7-Serverlastenausgleich
  • SSL-Offload und -Beschleunigung
  • Datenkomprimierung
  • Daten-Caching und -komprimierung
  • Pre-Authentication
  • Single Sign-On für alle Dienste
  • L7-Intrusion Prevention System
  • Intelligentes Content Switching

Die Anforderungen im Großunternehmen sind einmalig, ändern sich ständig und stellen oft eine Herausforderung dar. KEMP Technologies wird diese Anforderungen weiterhin erfüllen, indem es innovative Lösungen mit innovativer Technologie paart. Dies wird deutlich in der gemeinsamen Anwendungsbereitstellungsplattform von KEMP und Cisco, die Bestandteil des Cisco Solution Incentive Program (SIP) ist..

Als von IVT freigegebene LösungIst diese Lösung mit höchster Wahrscheinlichkeit dafür optimiert, im UCS-Ökosystem ausgeführt zu werden und zu der Bereitstellung skalierbarer geschäftskritischer Anwendungen mit hoher Performance und hoher Verfügbarkeit beizutragen.

   

Die von KEMP Technologies freigegebene Anwendung herunterladen: Klicken Sie HIER.

Data Sheet Files:

Standard Features

LoadMaster includes a core set of features that address the demands of Application Delivery and ensure service availability with capabailities such as high availability and simplicity with easy to use application templates.

LoadMaster Subscriptions

The core LoadMaster functionality is enhanced with Subscriptions that offer additional features and services. Subscription bundles are available at three tiers and are optimized to offer maximum value for organizations.

  • Standard – For high availability and application deployment and support
  • Enterprise – Adds security features, management and monitoring services along with 24 x7 support
  • Enterprise Plus – Delivers advanced application protection and multi-site application availability