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Exchange 2013 Cumulative Update 7 Neuerungen und Verbesserungen

by Kemp
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Exchange 2013 Cumulative Update 7Das Cumulative Update 7 für den Microsoft Exchange Server wurde im frühen Dezember letzten Jahres veröffentlicht. Diese Updates beinhalten das gesamte Produkt, können also nicht nur für die Aktualiserung bestehende Systeme genutzt werden sondern eignen sich auch für eine komplette Neu-Installation.

Bei dem CU7 Update handelt es sich um ein “Microsoft recommended” Update, welches Fehlerbehebungen für kritische Sicherheitslücken beinhaltet sowie Funktionserweiterungen mitbringt. Dadurch werden alle vorherigen Updates obsolet. Bis zum Erscheinen eines weiteren Releases sollte also dieses Paket für saemtliche Aktualisierungen benutzt werden. Zu beachten ist hierbei der Umstand das durch CU7 durchgeführte Aktualisierungen nicht wieder de-installiert werden können, ohne dabei die gesamte Anwendung zu entfernen. Das Update beinhaltet auch eine Aktualisierung des Active-Directory Schemas. Deshalb ist es ratsam CU7 zuvor ausgiebig in einer Testumgebung zu testen. Für den Test an produktiven Servern in einer virtuellen Umgebung bietet sich das Anlegen von Snapshots an, die es dem Anwender erlauben in kürzester Zeit auf den vorherigen Stand zurückzugehen. Das sollte nach Möglichkeit auch die Active Directory Server umfassen, da das AD-Schema auch modifiziert wird. Diese können natürlich wieder gelöscht werden wenn man mit dem Verlauf des Tests zufrieden ist.

Der Download hat eine Grösse von 1.6GB.

Das Update beinhaltet einige grundlegende Änderungen und Erweiterungen. Das ist zum Einen die Handhabung der „Offline Address Books“. Mit bisherigen Versionen war es so das der Anwender in einer Umgebung mit geographisch verteilten Sites das Adressbuch immer von einem zentralen Server heruntergeladen hatte, was bei langsamen WAN-Verbindungen unangenehm sein kann. Mit dem CU7 Update hat der Anwender jetzt die Möglichkeit das OAB von einem nächstgelegenen Server herunterzuladen, das heisst das OAB ist nicht mehr nur zentral erreichbar, was zu deutlichen Verbesserungen hinsichtlich der Downloadgeschwindigkeit und der Bandbreitennutzung führt.

Die Benutzung verschiedener Versionsstände ist keine Seltenheit bei verteilten Exchangeumgebungen – zum Beispiel Exchange 2013 zusammen mit Exchange 2007 und 2010. Vor der Vorstellung von Exchange 2013 Service Pack 1 wurde der Clientzugriff in gemischten Umgebungen auf Öffentliche Ordner mittels Proxyzugriffen auf RPC oder RPC über HTTP durchgeführt. Seit Exchange 2013 SP1 wird dies durch MAPI/HTTP bewerkstelligt, was den Zugriff deutlich effizienter und einfacher macht, da der Mischbetrieb sich hier nachteilig auf die Zuverlässigkeit im Hinblick auf einige Clients mit älteren Outlook-Versionen ausgewirkt hatte. CU7 hat dieses Problem gelöst, nun spielt die Outlook-Version keine Rolle mehr und der Zugriff auf öffentliche Ordner ist jederzeit gewährleistet.

Die Ordnerstruktur bietet jetzt die Möglichkeit bis zu 250.000 öffentliche Ordner anzulegen.

Darüberhinaus bringt das Update auch Verbesserungen im Bereich Backup und Wiederherstellung mit sich, die vorher nicht immer reibungslos von Statten gegangen sind.

Die Empfehlung von Microsoft lautet nach der Installation von CU7 ein neues und komplettes Backup anzulegen.

Wenn Sie mehr über die Fixes und Erweiterungen von CU7 herausfinden möchten empfehlen wir ihnen diese Microsoft Technet Seite zur Lektüre:

http://blogs.technet.com/b/rmilne/archive/2014/12/09/exchange-2013-cu7-released.aspx

 

 

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