„Schließlich war die Entscheidung ganz einfach“, erläutert van Dijk: „Unsere Aufgabe ist es, eine sichere, zuverlässige und moderne ITInfrastruktur mit den besten Diensten zu kontrollierbaren Kosten bereitzustellen. Damit lag die Wahl der Kemp Load Balancers für mich auf der Hand“

Wenn Sie in den Niederlanden wohnen, kennen Sie sicher Silgro, eine der führenden niederländischen Marken im Lebensmittel- und Getränkesegment. Silgro gehört zur Silgro Food Group und betreibt ein Netzwerk von mehr als 50 Selbstbedienungsmärkten und neun Belieferungsgroßhändlern. Die Kunden in den Niederlanden müssen nirgendwo länger als 30 Minuten für den Weg zu einem Silgro Selbstbedienungsmarkt einplanen, wo sie über 60.000 Lebensmittel aller Marken, NonFood-Produkte und frische Produkte erhalten. Außerdem verfügt Silgro über eine Flotte von Kühlfahrzeugen mit einer hochmodernen Ausstattung, sodass eine schnelle und optimale Lieferung gewährleistet wird

Der erste Silgro Selbstbedienungsmarkt wurde 1961 eröffnet. Seitdem verdankt das Unternehmen sein enormes Wachstum und den Erfolg einer dynamischen und „bodenständigen“ Einstellung zum Geschäft. „Wenn wir etwas selbst in die Hand nehmen können, dann tun wir das auch“, erklärt Jeroen van Dijk, ICT-Manager bei Silgro. „Das gilt auch für die Entwicklung von Software“, sagt Jeroen. „Wenn wir sie selbst entwickeln, können wir schneller reagieren und maßgeschneiderte Lösungen bereitstellen.“

Jeroen van Dijk und seine IT-Teams haben die Systeme für Verwaltung, Logistik und Verkauf in den letzten Jahrzehnten selbst entwickelt. Die grundlegende IT-Infrastruktur unterstützt mehr als 11.000 Mitarbeiter, die mit PCs, Thin-Clients, Terminals und Scannern arbeiten, die mit den Servern in einem der beiden Rechenzentren von Silgro verbunden sind. Die gesamte Struktur wird umfassend unterstützt über Helpdesks, Desktop-Installationen und Systemverwaltung – Funktionen, die alle in der Abteilung für die IT-Verwaltung durchgeführt werden.

Silgro nutzt eine breite Palette an internen Geschäftsanwendungen, wie Exchange und SharePoint, sowie kundenorientierte Systeme wie vor allem das eigene Onlinesystem für eCommerce. Außerdem wurde eine neue eCommerce-Plattform entwickelt, die auf IBM WebSphere basiert. Dazu mussten van Dijk und sein Team die Dienste für die Anwendungsbereitstellung analysieren – ein wichtiger Aspekt für die hohe Qualität der Dienstleistungen und eine erstklassige Benutzererfahrung – sowohl für die Mitarbeiter als auch die für die Kunden.

Bevor die Entscheidung gefällt wurde, nutzte Silgro bereits eine Reihe unterschiedlicher Anwendungsbereitstellungscontroller (ADCs) und testete fünf verschiedene Optionen. „Es wurde schnell klar, dass die meisten ADCs auf dem Markt Vor- und Nachteile haben“, erklärt van Dijk. „So funktionieren die Citrix Netscalers beispielsweise gut, sind aber schwierig zu installieren und zu verwalten. F5 dagegen war einfach zu teuer.“

„Schließlich war die Entscheidung ganz einfach“, erläutert van Dijk: „Unsere Aufgabe ist es, eine sichere, zuverlässige und moderne IT-Infrastruktur mit den besten Diensten zu kontrollierbaren Kosten bereitzustellen. Damit lag die Wahl der Kemp Load Balancers für mich auf der Hand. Grund dafür waren die niedrigeren Anschaffungs-, Betriebs- und Verwaltungskosten, die flexible Lizenzierung, ausgezeichnete Funktionalität und Skalierbarkeit sowie der hervorragende Preund After-Sales-Support. Doch in erster Linie waren Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität des Systems ausschlaggebend.“

Insgesamt erwarb Silgro 14 neue Kemp Load Balancer, drei LoadMaster 5600s und drei LoadMaster 4000s, die alle mit einer Webanwendungs-Firewall ausgestattet sind, sowie vier GEO LoadMaster und vier LoadMaster 3000s.

Die gesamte Ausstattung wurde zunächst im Testrechenzentrum von Silgro installiert, dort konfiguriert und getestet, bevor sie in den Produktionsrechenzentren des Unternehmens eingesetzt wurde. Nach nur sechs Monaten waren alle betrieblichen Workloads auf die ADCs von Kemp migriert.

Ein Satz von Kemp ADCs wird hauptsächlich für Office-Anwendungen wie Exchange, SharePoint und VDI verwendet. Die Exchange-Umgebung unterstützt täglich etwa 3.000 Benutzer und ca. 200.000 Nachrichten.

Für WebSphere unterstützt der Kemp Load Balancer LM-5600 bis zu 375.000 zeitgleiche Sitzungen – für zukünftige Erweiterungen bleibt damit ausreichend Spielraum. Derzeit greifen pro Tag schätzungsweise 40.000 - 50.000 Benutzer auf das System zu. Die Kemp ADCs werden außerdem für die Bereitstellung vieler kleiner sowohl interner als auch externer Webanwendungen genutzt. Früher hatte jeder Webdienst eine eigene öffentliche IP. Mit der neuen Konfiguration gibt es nur noch eine öffentliche IP, über die der Inhalt für die Bereitstellung der Dienste über die ADCs geschaltet wird.

Sicherheit hat höchste Priorität

Als eCommerce-Unternehmen hat Sicherheit für Silgro höchste Priorität, weshalb das Kemp Edge Security Pack (ESP) einen weiteren großen Vorteil darstellt. ESP erweitert die Funktionen des Load Balancers durch den Schutz öffentlicher Anwendungen und die Verbesserung der Benutzererfahrung. Gleichzeitig stehen die Reverse Proxy-Funktionen mit zahlreichen Features zur Verfügung. Außerdem umfasst ESP Funktionen wie Vorabauthentifizierung, Protokollierung und Single-SignOn und die Kemp Webanwendungs-Firewall (WAF) kombiniert Layer-7- Webanwendungsschutz mit einer Hochleistungs-ISP-Engine.

„Wir setzen aktuell ESP ein, um die Authentifizierung für unsere SharePoint-, Exchange- und Webdienste zu gewährleisten, während Kemp WAF eine der wichtigsten Maßnahmen unserer Schutzstrategie ist,“ erklärt Niels van Kampen, ITBerater bei Silgro.

Verwaltung und Transparenz

Aufgrund der Erfahrung mit anderen Anbietern schien die Aufgabe der Verwaltung von 14 Load Balancers und der Planung möglicher Erweiterungen für das IT-Team von Silgro schier unlösbar. Doch dann stieß es auf das Angebot von Kemp 360 Central and Vision.

Das Kemp 360 Rahmenwerk zur Anwendungsbereitstellung bietet Silgro eine zentrale Schnittstelle zur Kontrolle, Analyse und Diagnose von wichtigen Anwendungsmessdaten. Es fördert die operative Effizienz durch bessere Sichtbarkeit, zentrale Managementfunktionen und geringere Lösungszeiten für Anwendungs-SLAs.

Silgro verfügt zwar über eigene Überwachungssysteme, doch mit Kemp 360 Vision eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für anwendungsbezogene Transparenz, Warnungs- und Fehlererkennung sowie Lösungen. Über die verwaltete Remote- Überwachung von ADC und Anwendungsdiensten kann Kemp potenziell kritische Ereignisse, die zu Unterbrechungen in der Verfügbarkeit und der Leistung von Workloads führen können, sofort erkennen. „Kemp Central and Vision bietet eine vollständige und zentrale Übersicht über die wichtigsten Stacks der Anwendungsbereitstellung und deren Betriebszustand“, sagt Niels van Kampen. „Wir hatten Vision gerade eben in Betrieb genommen, da zeigte es ein Problem an, das wir nicht erkannt hatten, und wir konnten es sofort lösen.“

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