Während Organisationen ihre digitale Transformation fortsetzen, hat sich die Rolle von Load Balancing weit über die bloße Verteilung des Verkehrs auf Server hinaus weiterentwickelt. Die heutigen IT-Umgebungen umfassen On-Premises-Infrastruktur, öffentliche Clouds, mehrere Cloud-Anbieter und Kubernetes-Cluster, was neue Herausforderungen in Bezug auf Sichtbarkeit, Sicherheit und Anwendungsverfügbarkeit schafft.
Während eines kürzlich vom Progress® Kemp® LoadMaster-Teams® gesponserten Webinars teilte Kurt Jung, Product Marketing Manager, praktische Anleitungen dazu, wie Organisationen ihre Load-Balancing-Strategie modernisieren können, um den Anforderungen der heutigen verteilten Anwendungslandschaft gerecht zu werden.
Vor nicht allzu langer Zeit arbeiteten die meisten Organisationen nach einem zentralisierten Rechenzentrumsmodell. Anwendungen wurden in ein oder zwei Rechenzentren gehostet, oft mit einem eigenen Disaster Recovery-Standort. Ein einzelnes Paar von Load Balancern stand vor allen Anwendungen, verwaltete den Datenverkehr, hielt die Verfügbarkeit aufrecht und bot einen natürlichen Kontrollpunkt.
In dieser Welt war die Anwendung relativ unkompliziert. Organisationen verwalteten eine begrenzte Anzahl von Anwendungen, die Sicherheitsanforderungen waren weniger komplex und Administratoren hatten vollständige Transparenz in die Anwendungsleistung.
Der Aufstieg von Cloud Computing, Containern und hybrider IT hat jedoch die Anwendungslandschaft grundlegend verändert.
Heutzutage ist es für Unternehmen üblich, über Folgendes zu verfügen:
Während diese Flexibilität erhebliche geschäftliche Vorteile bringt, bringt sie auch operative Komplexität mit sich. Traditionelle zentralisierte Lastverteilungsansätze haben Schwierigkeiten, die Sichtbarkeit, Sicherheit und Kontrolle zu bieten, die in modernen Umgebungen erforderlich sind.
Eine der größten Herausforderungen, denen Organisationen heute gegenüberstehen, ist es, die Sichtbarkeit in zunehmend verteilten Anwendungen wiederherzustellen.
Wenn Anwendungen über verschiedene Umgebungen verteilt sind, benötigen IT-Teams Lösungen, die überall dort funktionieren können, wo sich diese Anwendungen befinden. Das bedeutet, dass die Lastverteilung über das Rechenzentrum hinaus auf Cloud- und Containerplattformen ausgeweitet werden muss.
Progress Kemp LoadMaster unterstützt die Bereitstellung in mehreren Umgebungen, darunter:
Durch die Bereitstellung von Load Balancer näher an Anwendungen können Organisationen wichtige Einblicke in die Anwendungsgesundheit und -leistung gewinnen und gleichzeitig eine konsistente Bereitstellung über verschiedene Umgebungen hinweg gewährleisten.
In traditionellen Architekturen setzten viele Organisationen auf eine kleine Anzahl von Load Balancern, die alle Anwendungen bedienten. Obwohl dieser Ansatz damals effektiv war, schaffte er potenzielle Engpässe und Risiken für Ressourcenkonflikte.
Eine moderne Alternative ist ein stärker verteiltes, anwendungsorientiertes Load-Balancing-Modell. Mit dedizierten Load-Balancing-Ressourcen, die spezifische Anwendungen oder Workloads unterstützen, können sich Organisationen natürlicher an die heutigen cloudnativen Architekturen anpassen und bieten eine größere operative Flexibilität.
Im gesamten Webinar traten drei Themen immer wieder als entscheidende Best Practices für die moderne Anwendungsbereitstellung hervor:
Organisationen benötigen zentrale Sichtbarkeit in allen Anwendungsumgebungen, um Probleme schnell zu erkennen und zu lösen, bevor sie Nutzer betreffen.
Verteilte Umgebungen erhöhen die Angriffsfläche. Integrierte Sicherheitsüberwachung, Zertifikatsverwaltung und Sichtbarkeit der Web-Firewalls helfen, Risiken zu reduzieren und den Schutz zu verbessern.
Die Lastverteilung besteht im Wesentlichen darin, sicherzustellen, dass Anwendungen verfügbar bleiben. Moderne Architekturen sollten Engpässe beseitigen, Workloads effektiv verteilen und die Geschäftskontinuität auch bei Ausfällen aufrechterhalten.
Die moderne Anwendungsbereitstellung hat sich in den letzten zehn Jahren dramatisch verändert. Da Organisationen hybride Infrastrukturen, Multi-Cloud-Strategien und containerisierte Anwendungen integrieren, reicht das traditionelle Load-Balancing-Modell für sich genommen nicht mehr aus.
Erfolgreiche IT-Teams setzen auf verteilte Load-Balancing-Architekturen, verbessern die Sichtbarkeit durch zentralisierte Managementplattformen und priorisieren Sicherheit und Verfügbarkeit in jeder Umgebung.
Das Endziel ist einfach: schnellere, sicherere und zuverlässigere Anwendungserlebnisse zu liefern, unabhängig davon, wo diese Anwendungen laufen.
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