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Windows Server 2003 – Der allerletzte Shutdown

Windows Server 2003Der Windows Server 2003 hat seine Schuldigkeit getan, nach langer harter Arbeit. Was einst im April 2003 began und eine Neuauflage im Jahre 2007 als Windows Server 2003 R2 feierte, hat mittlerweile endgueltig ausgedient. Mit Wirkung vom 14. Juli 2015 wird Microsoft den erweiterten Support einstellen, nachdem bereits im Jahr 2010 der allgemeine eingestellt wurde. Dieser erweiterte Support umfasste:

  • Kostenpflichtige Supportvertraege ausser der Reihe
  • Sicherheitsaktualisierungen
  • Artikel in der Knowledge Base und Zugang zu den Support-Seiten
  • Hot-Fixes fuer nicht Sicherheitsrelevante Eigenschaften

Fuer die meisten Unternehmenskunden mag der zweite Punkt mit den Sicherheitsaktualisierungen am interessantesten sein. Zur Zeit werden am „Patch-Tuesday“ noch allgemeine Sicherheitspatches bereitgestellt, nur wird der letzte Patch Tuesday fuer Windows Server 2003 der 14. Juli sein, und zwar fuer alle Versionen von Windows Server 2003. Auch sehr kritische Sicherheitsluecken werden nach diesem Stichtag nicht mehr geschlossen. Die letzten entdeckten Sicherheitsluecken, wie Heartbleed und ShellShock haben gezeigt das sich Sicherheitsluecken sehr lange halten koennen bevor sie entdeckt werden. Wer weiss schon was sich in der Codebasis des Windows Servers 2003 verbirgt?

Nun das ist ein echtes Problem. Die Schaetzungen ueber die aktuellen Verbreitungszahlen variieren, aber liegen laut Gartner bei ca. 8 Millionen Installationen derzeit. Mindestens 1.6 Millionen davon sollen laut Schaetzungen auch noch im naechsten Jahr produktiv sein. Das sind verlockende Zahlen fuer diejenigen die Kapital aus der Ausnutzung von Sicherheitsluecken ziehen.

Noch ist ausreichend Zeit um Dienste und Anwendungen auf modernere Plattformen zu ziehen, auch und gerade wenn man beruecksichtigt das diese mittlerweile auch Cloud-Services umfassen, so wie Microsoft Azure, Office 365, Vmware Vsphere und andere.
Fuer den Fall das Standarddienste wie DNS, Active Directory oder File Services migriert werden sollen ist der Umstieg recht einfach und unkompliziert. Zielfuehrende Hinweise die dabei helfen koennen der Microsoft-Dokumentation entnommen oder auch beim Microsoft Partner des Vertrauens erfragt werden.

Das Migrieren einzelner 3rd Party Anwendungen kann an sich schon ein wenig anspruchsvoller sein. Auch hier ist es ratsam den jeweiligen Hersteller nach Hinweisen und eventuellen Fallstricken beim Umstieg auf aktuelle Windows Server Versionen zu fragen. Auch hier aber bietet sich eventuell die Moeglichkeit auf eine Cloudbasierte Alternative umzusteigen, was einen Umstieg unnoetig machen koennte. Die Anwendungsdaten werden relativ einfach in die Cloud umgezogen und unter dem Strich bietet Ihnen diese Variante den gleichen Nutzen bei weniger Kosten und Aufwand.
Das Supportende des Windows Servers 2003 ist eine Chance auf moderne Loesungen umzusteigen, die auch gleichzeitig enorme Kostenersparnisse ermoeglichen.

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