Ab dem 1. Januar 2026 erhalten Geräte der F5 iSeries keine neuen TMOS-Hauptversionen mehr, und Anfang 2027 endet der Support für die Software. Zudem müssen Kunden nach dem Aus für "BIG-IP Next" bei den Nachfolgemodellen mit einem langwierigen Modernisierungsprozess der alten Plattform rechnen. Alternativ bietet sich der Wechsel auf eine moderne ADC-Plattform an.
Auch wenn die Hardware noch relativ neu ist, empfiehlt sich kein Weiterbetrieb von iSeries-Geräten nach 2026. Sie erhalten dann keine Updates mehr, so dass Sicherheitslücken nicht geschlossen werden und das Risiko für Störungen sowie für ungeplante Ausfälle geschäftskritischer Anwendungen steigt.
Unternehmen, die einen Umstieg auf neuere Modelle von F5 in Erwägung ziehen, müssen sich bewusst sein, dass die Pläne für "BIG-IP Next" durch eine schrittweise Modernisierung der alten TMOS-Plattform ersetzt wurden. Dieses Refactoring der Software kann sich hinziehen und erfordert regelmäßige Updates, wenn man in den Genuss der Neuerungen kommen möchte.
Nach dem Ende der iSeries werden viele F5-Kunden stattdessen virtuelle Load Balancer oder Cloud-fähige Application Delivery Controller (ADC) in Erwägung ziehen, die unabhängig von proprietärer Hardware funktionieren. Gründe dafür sind hohe Lizenz- und Wartungskosten von F5, zunehmende Komplexität sowie eingeschränkte Flexibilität bei Virtualisierung und Cloud-Nutzung.
In unserem aktuellen Webinar wird erläutert, welche bewährten Migrationspfade zu Kemp LoadMaster es bei der Ablösung von F5-Hardware gibt. Es unterstützt eine schrittweise Umstellung und ermöglicht den Parallelbetrieb, um Risiken und Downtime während der Migration zu vermeiden.
Die Themen des Webinars sind:
Die Veranstaltung findet am Freitag, den 30. Januar 2026, um 11 Uhr statt. Sie können sich hier zur Teilnahme anmelde.